Betrüger nutzen manipulierte QR-Codes, um an Geld oder persönliche Daten zu gelangen. Sie überkleben echte Codes an Parkautomaten, Ladesäulen oder fälschen Bankbriefe. Die Verbraucherzentralen warnen vor der zunehmenden Gefahr des sogenannten „Quishing“ – einer Kombination aus „QR-Code“ und „Phishing“.
Wie funktioniert der Betrug?
Kriminelle platzieren gefälschte QR-Codes in E-Mails, Briefen oder im öffentlichen Raum. Wer sie scannt, landet auf täuschend echten, aber betrügerischen Webseiten – oft Banking-Portale –, auf denen Zugangsdaten abgegriffen werden. Das Landeskriminalamt Niedersachsen berichtet, dass Opfer durch verschiedene Prozesse gelotst werden, bis Kriminelle Zugriff auf ihr Online-Banking haben. Auch persönliche Daten sind Ziel solcher Angriffe.
So schützen Sie sich:
✔ QR-Codes nicht unüberlegt scannen
✔ Bank oder Unternehmen direkt kontaktieren
✔ Vorsicht bei unpersönlichen Nachrichten
✔ Misstrauisch sein, wenn QR-Codes überklebt wirken
✔ Bei Strafzetteln mit QR-Code die Details prüfen
Manipulierte QR-Codes tauchen zunehmend an Orten auf, wo Zahlungen schnell erfolgen sollen, etwa an Parkautomaten oder E-Ladesäulen. In Düsseldorf lockten Betrüger Fahrgäste mit einem Fake-Gewinnspiel per QR-Code. In Berlin wurden gefälschte Strafzettel mit falschen Zahlungslinks an Autos befestigt.
Bisher wurde der Betrug oft rechtzeitig erkannt – zumindest in Niedersachsen gab es laut LKA noch keine finanziellen Schäden. Dennoch gilt: Wer Opfer eines QR-Code-Betrugs wird, sollte umgehend Bank und Polizei informieren.